Inhalt der Website: Zwinger vom Kistenstein: Malinois vom Kistenstein stammen von sorgf�ltig ausgew�hlten Zuchttieren ab. Malinois, eine kurzhaarige Variante des belgischen Sch�ferhundes, wurden seit eh und je nach den Kriterien Gesundheit und Leistung gez�chtet. Deshalb sind Malinois vom Kistenstein temperamentvolle Hunde mit einem ausgepr�gten Arbeitswillen. Sie sind als Sport- und Diensthunde sehr gut geeignet. Wenn sie weder im Sport noch als Diensthunde gefordert werden, m�ssen sie ihren Bewegungsdrang auf andere Weise t�glich ausleben k�nnen. Sie lassen sich dank ihres sozialen Wesens auch problemlos in die Familie integrieren.
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Schon zu meiner Schulzeit war ich sehr tierliebend und bildete unseren Haushund in alllerhand Schabernack aus.
Nach Abschluss meiner Lehre habe ich geholfen, in den Fideriser Heubergen einen Skilift aufzustellen um mir so meinen ersten Tervueren Sultan von Tanail abzuverdienen.
Mein nächster Hund war der Deutsche Schäfer Arack von der Holledau, mit welchem ich erfolgreich an Prüfungen teilgenommen habe.
Zu dieser Zeit (ca.1980) waren die Hundeführer aus der französischen Schweiz mit ihren Malinois im Schutzhundebereich führend. Diese Teams haben mich so beeindruckt, dass für mich die Wahl meines nächsten Hundes keine Frage mehr war! Ich hatte dann Gelegenheit, den Rüden Early Dentelle des Malines zu erwerben und konnte mit ihm an sechs Schweizermeisterschaften in der Klasse Schutzhund teilnehmen. Unser Einsatz wurde im Jahre 1986 mit dem Gewinn der Schweizermeisterschaft der Belgischen Schäferhunde in Lausanne belohnt. Mit meinem nächsten Rüden Kiff de Daval (Marco) habe ich den Einstieg in die Klasse IPO gewagt und den Hund bis zur Schweizermeisterschaft geführt.
Während der ganzen Zeit war ich im Club als Schutzdiensthelfer tätig und habe das TKGS – Brevet erlangt. Im Bestreben gute Arbeitshunde zu finden, haben sich langsam Kontakte im Ausland ergeben. Das Schlüsselerlebnis war die Grossveranstaltung in Tournai (B), wo der Grundstein zum Mondioringprogramm gelegt worden ist.
Dort hatte ich die Gelegenheit, belgische Züchter, vor allem Luc Vansteenbrugge vom Zwinger des 2 Pottois, kennen zu lernen. Er führte zur damaligen Zeit den berühmten Zuchtrüden G’Bibber. Aus dieser Zucht habe ich für meine damalige Freundin (und jetzige Frau) den Rüden Jacou des 2 Pottois importiert. Sie hat mit ihm Prüfungen in der Klasse IPO III abgelegt. Seither habe ich das Zuchtgeschehen in Belgien, Frankreich, Holland und Deutschland noch intensiver verfolgt.
Der Bau unseres Eigenheims ermöglichte uns den Aufbau einer kleinen Malinoiszucht. In der Zwischenzeit habe ich für meine Frau den Malinoisrüden Ivan von der Roten Platte gekauft, welchen sie auch in IPO III geführt hat. Seine letzte Prüfung hat er mit 11 Jahren mit AKZ abgelegt. Die ersten Würfe hatten wir im Jahre 1994 von Nelly des 2 Pottois und ihren beiden Töchtern Lara und Lilly von der Roten Platte. Diese drei Hündinnen haben wir mit verschiedenen französischen Rüden gedeckt, welche aber immer einen bestimmten Anteil belgisches Blut aufwiesen. Aus einer dieser Verbindungen haben wir den Rüden Carlo vom Kistenstein (Fritz) behalten, welchen meine Frau parallel zu Ivan bis in die Klasse IPO III geführt hat.
In der Zwischenzeit haben wir Johann Weckhuyzen (Züchter van de Duvetorre) und dessen Freund Mario Verslype kennen gelernt. Mario hat damals den Rüden Stoned van de Duvetorre geführt und ist jetzt mit dessen Sohn Yagus van de Duvetorre FCI – Weltmeister geworden.
Die Nachzucht von Stoned ist auch deshalb interessant, weil sie die gefestigte Leistungslinie fortsetzt, welche väterlicherseits auf Elgos, mütterlicherseits auf Gaillard-Espoir Boscaille zurück geht. Wir hatten dann die Möglichkeit, bei Johann Weckhuyzen zwei Stoned-Töchter zu erwerben: Xtylo van de Duvetorre (Rufname Moni), eine typische Stoned-Tochter und Ymelda (Rufname Bea) welche eine Wurfschwester von von Yraki ist, der auch für Belgien an der WM teilgenommen hat. Diese beiden Hündinnen bestimmen nun unser Zuchtgeschehen.
Peter Bühler